(52°31’31’’n.Br., 13°41’36’’öL, 58 üNN)
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Allgemeines
Die zugrundegelegten Daten stammen aus privaten Aufzeichnungen der Wetterstation Neuenhagen. Gemessen wurde der Niederschlag täglich in Summen von 7:30 Uhr bis 7:30 Folgetag. Den folgenden Ausführungen liegen Daten der Jahre 1993 bis 1998 vor. Niederschlagsverteilung im Jahreslauf Niederschlag ist keineswegs ein Wetterelement, was durch Beständigkeit ausgezeichnet ist. Die Grafik versucht durch die blauen Balken eine Verteilungskurve der mittleren Monatssummen darzustellen. Die größten Monatsmengen fallen in den Sommermonaten. Besonders regenarm zeichnen sich die Übergangsmonate Februar/April und Oktober/November. Im Schnitt fallen pro Monat 47,1 l/m². Darüber hinaus sind Extremmonate mit ihren Niederschlagssummen dargestellt, die entweder wegen ihrer geringen oder großen Niederschlagssumme aufgefallen sind. Die größte Monatsmenge fiel mit 122,5 l/m² im Mai 1996, die niedrigste Monatsmenge betrug 1,4 l/m² und wurde im Januar 1996 gemessen.
Die größten Tagessummen Der Niederschlag ist stets an das einzelne Niederschlagsereignis geknüpft. So können einzelne Tage bereits die gesamte Monatssumme verändert. Besonders dramatisch entwickeln sich die Monate, die lange trockene Perioden beinhalten, wo aber an einen einzigen Tag in diesem Monat bereits die Hälfte der gesamten Monatsumme fällt. In der Regel gehen diese Niederschläge aus Gewittern oder gewitterähnlichen Schauern hervor. Die höchste Tagesmenge, die an der Station gemessen wurde liegt bei 43,9 l/m². Sie fiel am 29.08.1997. Solche großen Mengen kommen aber eher selten vor. Betrachtet man im Begutachtungszeitraum alle Tage mit mehr als 30 l/m², so kommt man gerade auf 3 Tage. Hingegen Tage mit mehr als 10 l/m² an einem Tag kommt statistisch mindestens einmal im Monat vor. Regenintensität und Niederschlagsverteilung über den Tag So wie sich der Niederschlag über
den Monat an den Tagen unterschiedlich verteilt, genauso unterschiedlich
fällt er zu den verschiedenen Tageszeiten. Hier kann in Sommer- und
Wintermonaten unterschieden werden. Eine statistische Erhebung zeigte,
daß in den Sommermonaten bedingt durch die intensivere Thermik der
Luft die meisten Niederschläge am Nachmittag bis in den frühen
Abend fallen. In den Wintermonaten liegt die größte Niederschlagsintensität
in den frühen Morgenstunden. Natürlich ist das Ergebnis, die
Tagessumme, auch stets geprägt von der Länge und insbesondere
durch die Intensität des Regens. Ein über Stunden gehender Nieselregen
kann für die Wasserbilanz des Wetters gerade 0,1 l/m² bringen,
während am 9.6.1996 zum Beispiel innerhalb von 10 Minuten 18,9 l/m²
fielen. Die legendäre Tagessumme von 43,9 l/m² wurde jedoch nicht
durch einen solchen 10 Minutenschauer aufgebracht. Sie fiel im Laufe von
12 Stunden, jedoch bleibt auch hier immer noch ein Stundenschnitt von 3,7
l/m².
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Der komlette Niederschlagsratgeber findet sich unter www.alleenschutz.de/Wasser/basis.htm. |